Plakataktion von Maria 2.0

Moderator: ChriScho

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Brigitte Karpstein
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Plakataktion von Maria 2.0

Beitrag von Brigitte Karpstein »

In Sinzig, St. Peter, wurden die beiden Plakate, die ich aufgehängt hatte, von den Kirchentüren von (noch) Unbekannt entfernt.
Brigitte Karpstein

domradio 21.02.2021
Bistum Essen lobt Thesenanschlag von Maria 2.0
"Die Thesen der Frauen sind überdeutlich"
Der Generalvikar des Bistums Essen, Klaus Pfeffer, hat den bundesweiten Thesenanschlag der Reformbewegung Maria 2.0 kurz vor der Vollversammlung der deutschen Bischöfe als "Zeichen von großer Wucht" bezeichnet.

"Die Thesen der Frauen von Maria 2.0 machen in ihrer Schärfe unmissverständlich klar, wie sehr sich die Konfliktlage in unserer Kirche inzwischen zugespitzt hat», sagte er am Sonntag in Essen. "Dieser Protest muss sehr ernst genommen werden, weil er aus der Mitte unserer Kirche kommt und einer breiten Mehrheit der Gläubigen aus dem Herzen spricht."

Thesen auch an der Domtür im Bistum Essen

Am Wochenende vor der am Montag beginnenden virtuellen Vollversammlung der deutschen Bischöfe hat die Initiative ihre Forderungen nach Veränderungen in der Kirche bundesweit an Kirchen- und Domtüren befestigt. So auch im Bistum Essen.

In ihren sieben Thesen fordert Maria 2.0 unter anderem das Ende des Pflichtzölibats, gleichen Zugang zu allen Ämtern und die umfassende Aufklärung von sexuellem Missbrauch in der Kirche. Die Thesen wurden auch online veröffentlicht und sind auch in lateinischer Sprache verfügbar.

"Selbst die treuesten der Treuen zweifeln"

"Eine immer größer werdende Zahl von katholischen Gläubigen in Deutschland - selbst die treuesten der Treuen - ist nicht mehr bereit, unsere Kirche zu unterstützen, wenn es keine sehr grundsätzlichen Veränderungen gibt, die die Ursachen vieler trauriger Leidensgeschichten beseitigen", erklärte der Essener Generalvikar Pfeffer.

Gleichzeitig appellierte er an alle in der Diskussion beteiligten, "in dieser schwierigen Phase unserer Kirche auch bei unterschiedlichen Auffassungen respektvoll miteinander umzugehen".

Die 2019 entstandene Initiative "Maria 2.0" setzt sich für mehr Beteiligung und Rechte von Frauen in der katholischen Kirche ein. Sie fordert mehr Gleichberechtigung von Frauen und ihren Zugang zu allen kirchlichen Ämtern. Ausgangspunkt der Aktionen war Münster.
ChriScho
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Re: Plakataktion von Maria 2.0

Beitrag von ChriScho »

Auch die in Remagen, St. Peter u Paul, aufgehängten Thesen wurden zur/vor der 11 h Messe am Sonntag abgenommen. Um 10.40h hingen sie noch.
Merk-würdig!
In Kripp hängen die Thesen nachwievor (Std. 24.02. 12.30h). Toll !

Maria 2.0. ist transparent in ihren Anliegen.

Diejenigen, die die Plakate abnehmen, stellen sich offenbar keiner Diskussion.
Eine solche Diskussion, so mein Eindruck, soll durch das Abhängen gerade vermieden werden.

Oder?

P.S. in der Sonntagsmesse wurden Schola und Messdiener besonders für ihr Engagement beklatscht. Gut so !!!
Nicht so gut, dass PfaFraKlu anmerkte, nicht denen, die kritisieren, sondern denen, die sich engagieren, sei besonders gedankt.

Aha: Maria 2.0 und wir von "Wir sind Kirche vor Ort - Remagen Plus" engagieren uns nicht ! So gemeint ... Wirklich ???
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