Klimaneutralität

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Brigitte Karpstein
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Klimaneutralität

Beitrag von Brigitte Karpstein »

Der Chef von Eurosolar, Bonn, Prof. Peter Dröge, zu „Klimaneutralität“

Bis etwa 1750 hatten wir um die 280 Millionstel Teile (ppm) an CO2 in der Atmosphäre, 1990 schon um die 350 und heute etwa 420. Das ist der Klimawandel. Bis 2050 könnten es schon 500 sein.
In dieser Situation sei es „unlogisch und unverantwortlich“ lediglich „Klimaneutralität“ zu fordern, argumentiert Professor Peter Droege. Die 280 ppm der vorindustriellen Zeit müssten unser Ziel sein, denn nur sie garantierten über Jahrmillionen ein lebensfreundliches Klima. Bei den heutigen 420 ppm sagen wir ja bereits, dass der Planet Fieber habe. In diesem Zustand „Klimaneutralität“ anzustreben, sei lediglich ein „Beruhigungsheilmittel“ für die Gesellschaft. Dadurch wird aber das Fieber nicht  beseitigt. Damit solle die Öffentlichkeit beruhigt werden.
Um das Klima also wieder auf vorindustrielles Niveau von 1750 abzukühlen, brauchen wir wesentlich schlagkräftigere Mittel als bisher angekündigt. Ziel muss eine klimapositive, emissionsnegative und regenerative Welt sein. Nur mit Hilfe von Wiederaufforstung von dürreresistenten Wäldern, re-naturierten Mooren, einer Kreislaufwirtschaft und 100 Prozent erneuerbaren Energien kann dieses Ziel erreicht werden.
Aus Verantwortung für künftige Generationen muss uns zuerst Klimaneutralität, dann aber auch klimapositiv die Klimaabkühlung auf die vorindustrielle Zeit gelingen. Das sollte ehrlicherweise unser langfristiges Ziel sein.
Brigitte Karpstein
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