Der "SW" und die Freiheit des römisch-katholischen Christenmenschen

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ChriScho
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Der "SW" und die Freiheit des römisch-katholischen Christenmenschen

Beitrag von ChriScho »

Die Freiheit im römisch-amtskatholischen Sinne, besteht für "römische" Katholiken*innen ausschließlich im Gehorsam gegenüber der lehramtlich verkündeten Wahrheit, so der Autor Norbert Lüdecke. Das war so, ist so und soll nach Auffassung "Des Vatikans" (wer auch immer das ist: die (Mehrheit der) Kurie oder sogar die Mehrheit der Vatikan-Bediensteten inkl. Kleriker??? ) so bleiben. Nicht anders kann man die letzte Pressemitteilung des Vatikans vom 21. Juli d.J. interpretieren.
Nur ... nichts anderes wurde seitens der Verantwortlichen des Synodalen Weges in Deutschland je behauptet. Und dies unabhängig davon, dass im Jahr 2022 diese apoidiktisch daherkommende Gehorsamsforderung für viele - wenn nicht sogar die meisten Katholiken*innen keine Relevanz mehr hat.
Die Verfasser aus dem Vatikan dieser Pressemitteilung wehren sich gegen Behauptungen, die so nie aufgestellt wurden. Ist mittlerweile die Angst so groß, dass sich an den "Machverhältnissen" doch so langsam etwas verändert?

Näheres hierzu der pointierte Kommentar von Prof. i.R. Norbert Lüdecke:
https://www.wbg-wissenverbindet.de/blog ... rticle/528
Brigitte Karpstein
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Re: Der "SW" und die Freiheit des römisch-katholischen Christenmenschen

Beitrag von Brigitte Karpstein »

"... die sich vollkommen in das hierarchische System einpasst. Aber genau das ließen die Verantwortlichen und die TheologInnen in der öffentlichen Inszenierung des Synodalen Weges regelmäßig unerwähnt und damit geflissentlich vergessen. Stattdessen verkaufte man Katholiken den Synodalen Weg als „demokratisches Konstrukt“, bejubelte eine angebliche „Augenhöhe zwischen Bischöfen und übrigen Gläubigen“, behauptete immer wieder Verbindlichkeit sowie Beschluss- und Entscheidungskompetenzen, optierte für Frauenordination ..."

Mir kommt da Folgendes so in den Sinn:
Bischof Bätzing und Frau Stetter-Karp haben sehr verärgert reagiert. Das sollten wir Reformwilligen ernstnehmen, aufgreifen und sie beim Wort nehmen - siehe oben - und gar nicht in den Blick nehmen, dass da was verschwiegen wurde. Es könnte ja auch sein, dass wir das, was in Wirklichkeit Fakt ist, gar nicht so exakt wissen, was eher unwahrscheinlich ist, aber egal, und davon ausgehen, dass sich dafür auch eine Lösung, ein Weg finden wird, zumal es in anderen Ländern ebensolche Reformbestrebungen gibt. Es ist ja auch gar nicht sicher, dass das Schreiben vom Hl.Stuhl kam - welch ein absurder, direkt lächerlicher Begriff -, heute kann man perfekt jeden Briefkopf kopieren.
Also stellen wir uns jetzt mal ganz dumm und verpflichten die reformwilligen Bischöfe auf ihre bekundete Einstellung und ihre Zusagen. "Wehe Ihr Heuchler!" hörte man des Öfteren von Jesus. Dazu sollen oder wollen sie doch nicht gezählt werden.
Brigitte Karpstein
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