Umfrage über Synodalität in der kath. Weltkirche

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Werner
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Umfrage über Synodalität in der kath. Weltkirche

Beitrag von Werner »

Im Jahr 2022 werden sich in Rom Bischöfe der katholischen Weltkirche zu einer Synode versammeln. Das Thema wird Synodalität sein. Synodalisierung der katholischen Kirche ist für Papst Franziskus ein Herzensanliegen. Die Umfrage, zu der Tomas Halik, Peter Neuner, Anna Hennersperger und Dr. Paul Zulehner herzlich einladen, ist selbst eine Art praktizierte Synodalität. Die Ergebnisse sollen die Synode mit Ansichten aus dem Volk Gottes vertraut machen und sie zu mutigen Überlegungen und Entscheidungen ermutigen.

Sollten Sie jemanden in Ihrer Umgebung kennen, der oder die auch teilnehmen möchte, dann geben Sie bitte folgenden Link weiter: https://survey.zulehner.org/index.php/514332?lang=de.

Es ist auch möglich, direkt über die Homepage www.zulehner.org in die Umfrage einzusteigen.

Anmerkung: Es wird also um Synodalität in der kath. Kirche gehen. Also die Form der Mitwirkung von uns Laien, des Selbstverständnisses der unterschiedlichen Funktionen in der kath. Kirche, um die Verantwortungs- und Einflusssphären von Laien. Es sind Themen, mit denen nach wie vor der sog. "Klerikerstand" so große Probleme hat, wenn von uns Laien "Eigen-Verantwortung" und "Mit-Wirkung" ebenso eingefordert wird wie all die anderen Forderungen von Wir sind Kirche. Es geht damit sicherlich auch um "Macht". Macht zu teilen, sei es als "Einfluss-", "Gestaltungs-" oder auch "Durchsetzungs"-Macht, ist sicherlich nicht einfach. Es wird bei vielen Kleriker Sorgenfalten auf die Stirn bringen. So wohl auch jüngst beim Bonner Stadtdechant der Stadt Bonn, Herrn Picken. Noch vor Kurzem äußerte er sich kritisch zu den Forderungen, so wie sie in Deutschland im Rahmen der aktuellen Synode gestellt wurden. Er steht wohl stellvertretend für so viele Kleriker, die die von uns sog. Laien aufgestellten Forderungen als theologisch nicht stimmig, nicht reflektiert, nicht kirchenrecht-konform etc. abwerten. Abwertungen aus Angst, so kommt es einem vor. Und Angst ist leider ein großer Hemmschuh für Veränderungen, so wie es auch Bischof Wilmer aus Hildesheim in einem Interview zu Recht formulierte. In der Umfrage können alle, die teilnehmen, Position beziehen, wohin aus ihrer Sicht Kirche sich entwickeln sollte oder auch, was einem selbst wichtig ist. Daher: nehmen Sie alle die Chance wahr und nehmen an der Umfrage teil.

(Synodalität/Synode leitet sich vom griechischen σύνoδος ab und bedeutet: gemeinsamer Weg. Er wird ins Lateinische mit sýnodus oder concilium übersetzt. „Synode“ nennt man in der Kirche seit den ersten Jahrhunderten die kirchlichen Versammlungen auf den unterschiedlichen Ebenen (Diözese, Provinz, Region, Patriarchat, Welt). In diesen setzen sich die Versammelten im Licht des Wortes Gottes und im Hören auf den Heiligen Geist, mit den Fragen der Lehre, der Liturgie und des Kirchenrechts sowie mit pastoralen Fragen der Zeit auseinander. Synoden sind ein geistlicher Vorgang mit Auswirkungen auf das Wirken der Kirche.)
ChriScho
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Beitrag von ChriScho »

Hier der aktuelle Newsletter zum Stand des Synodalen Weges.
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