Fall des Düsseldorfer Pfarrers Johannes O.

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Brigitte Karpstein
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Fall des Düsseldorfer Pfarrers Johannes O.

Beitrag von Brigitte Karpstein »

Zum Fall des Düsseldorfer Pfarrers Johannes O., bei dem das Erzbistum Köln schweren Vorwürfen nicht nachgegangen war, äußerte sich Kardinal Woelki heute, am 04.02.2021, u. a. folgendermaßen:

"Das Ganze ist nicht schön für mich, aber es geht ja auch nicht um mich. (...) Ich tue das für die Betroffenen, damit sie ein Stück Gerechtigkeit erfahren. Meine Person interessiert da nicht."



EIN STÜCK GERECHTIGKEIT SOLLEN SIE ERFAHREN ! Nur ein Stück, mehr nicht.



Ein paar Gedanken eines mir bekannten Autors:

"ERSTE SCHRITTE EINES KARDINALS ....

Ein hochrangiger Kardinal lernt den ersten Schritt von dem,
was Kinder in der Erstkommunionvorbereitung lernen.
Er lernt den ersten Schritt,
wenn a u c h durch den Druck von allen Seiten.

Was soll so schwer daran sein ?
Kindern passiert immer mal etwas.
Erwachsene verbocken ab und zu etwas.
Was soll so schwer daran sein, dies dann auch zuzugeben ?
Ich weiß schon :
In unserem Fall geht es um das Vertuschen von klerikalen Verbrechen.
Das zuzugeben, ist schwer.

Einen ersten Schritt hat der Kardinal immerhin schon gelernt,
wenn er sagt :
„Wir haben Fehler gemacht !
Wir haben Vertrauen verspielt !“

Noch ein bisschen mehr Mut muss der hohe Würdenträger noch schöpfen aus seinem täglichen Breviergebet,
um vielleicht irgendwann doch sagen zu können :
„Auch I c h habe Fehler gemacht !
I c h habe Vertrauen verspielt !“

Lieber Kardinal, sehr geehrte Eminenz !
Es wird schon .... vielleicht .... hoffentlich bald !
Ich will nicht übergriffig sein !

Aber die Opfer,
die von hochwürdigen Priestern mit Hilfe ihrer Macht und Scheinheiligkeit missbraucht worden sind,
deren Leben von „heiligen Männern“ nicht nur beschädigt,
sondern kaputt gemacht worden ist
..... sie können einfach keine Geduld mehr haben."


Und weiter fügte Kardinal Woelki heute, am 04.02.2021 hinzu:
"Ich habe mein Gewissen geprüft, und ich bin persönlich der Überzeugung, dass ich mich korrekt verhalten habe. Aber auf meine Einschätzung kommt es nicht an: Professor Gercke untersucht den Fall."

Ich bin entsetzt; so jemand hat (mir) nichts mehr zu sagen.

Brigitte Karpstein
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